- Künstlertreff

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13. Künstlertreff zum 100jährigen Jubiläum der FSS

 

Auch bei seiner nun schon dreizehnten Auflage hat der 2007 von Ekki Deuble und Jürgen Beecken gemeinsam mit Künstlern aus der Fritz-Schumacher-Siedlung aus der Taufe gehobene Börner Künstlertreff  nichts von seiner Attraktivität verloren. Auch in diesem Jahr lockte diese Werkschau von Künstlerinnen und Künstlern aus dem Norden Hamburgs und dem Süden Schleswig-Holsteins unter ihrem Motto „Schau an“  an den 2 Tagen der Ausstellung am 15. und 16. Februar wieder rund 2000 Besucher an. Und die Besucherinnen und Besucher durften wieder die spezielle Atmosphäre, den besonderen Charme und das ganz besondere Ambiente des Künstlertreffs mit seinem kleinen aber kräftigen Hauch von Montmartre genießen. Und sich in dieser entspannten Atmosphäre an der Vielfalt des kreativen Schaffens der 45 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler erfreuen und mit ihnen ins Gespräch kommen. Und in diesen Gesprächen mit den Künstlern die ausgestellten Werke nicht nur anzuschauen, sondern sie im wahrsten Sinne des Wortes zu erleben. „Kunst zum Anfassen, Kunst zum Leben und zum Wohlfühlen“. Bildende Kunst dort zu zeigen, wo sie entsteht und im Dialog mit den Künstlern lebendig werden zu lassen.  
Ganz im Sinne von Johannes Böse, der als Lehrer der Fritz-Schumacher-Schule in unserer Siedlung die heute bundesweite Griffelkunst-Vereinigung gegründet hat.
Und eben jener Johannes Böse wusste auch: „Der Weg zur bildenden Kunst geht vom Auge ins Herz.“
In  diesem besonderen Jahr für die Fritz-Schumacher-Siedlung, in dem sie ihr 100jähruges Jubiläum feiert, war es besonders schön und wichtig, zu zeigen, dass diese alte künstlerische Tradition der Fritz-Schumacher-Siedlung immer noch sehr lebendig ist und noch immer einen großen Stellenwert im Zusammenleben der Gemeinschaft hat, wie Organisator Jürgen Beecken in seiner Begrüßung betonte.
Wobei er sich besonders bei all den vielen freiwilligen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern bedankte, ohne die diese Ausstellung nicht zu realisieren wäre. Bei der Organisation, beim Transport der Stellwände, beim Auf- und Abbau und beim traditionellen Künstler Cafe.  
Einen besonderen Dank richtete Jürgen Beecken auch an das Bezirksamt und an die Bezirksversammlung Hamburg-Nord  und den Langenhorner Bürgerschaftsabgeordneten Gulfam Malik, mit deren Unterstützung der Künstlertreff mit Mitteln aus dem Sonderfond des Bezirks zur Förderung der Stadtteilkultur neue schmalere Präsentationstische für die einzelnen Stände der Künstler anschaffen konnte. Mit dem deutlichen Effekt, dass zwischen den Ausstellungswänden mehr Platz für die Besucher vorhanden war als in den vergangenen Jahren, was die Lust und Muße beim Anschauen und das gemütliche Flair der Ausstellung noch erhöhte.      
Die 45 ausstellenden Künstlerinnen und Künstler, unter ihnen viele bekannte, aber auch  zahlreiche neu zur Börner Künstlerfamilie hinzu gekommene Gesichter zeigten die ganze Bandbreite kreativen gestalterischen Schaffens. Da waren bildnerische Werke in den verschiedensten Maltechniken wie Öl, Acryl, Aquarell oder Pastell zu bewundern. Gegenständlich oder abstrakt, vom Großformat bis zur Miniatur. Zeichnungen, Drucke, Radierungen und Karikaturen. Skulpturen aus unterschiedlichen Materialien , künstlerische Fotografien  und feinstes Kunsthandwerk. Zum Anschauen, Entdecken und im Gespräch mit den Künstlerinnen und Künstlern zum Erleben. Ein Feuerwerk der Farben und Formen.

Und für diejenigen Besucher, die sich nach der zweiten, dritten oder gar vierten Runde von diesem bunten Kaleidoskop von Farben und Formen schier überwältigt fühlten, gab es natürlich auch in diesem Jahr wieder das weitere Markenzeichen des Künstlertreffs: das Börner Künstler-Cafe mit von den Künstlerinnen und Künstlern selbstgebackenem Kuchen, belebenden Getränken und vielen Gesprächen mit alten und neuen Bekannten.
Der große Publikumserfolg hat bei Künstlern und Besuchern gleichermaßen auf jeden Fall wieder eines geweckt: die Lust auf Mehr. Wenn es 2021 um LaLi wieder heißt: „Schau an“. Wenn sich im LaLi wieder Kunstschaffende und Besucher gemeinsam in der besonderen familiäreren Atmosphäre des Künstlertreffs an der Kunst erfreuen und gemeinsam neue Blickwinkel entdecken.

Peter Bröcker  

 
 
 
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